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9.Mitteldeutscher Marathon

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Fre 20 August 2010

9.Mitteldeutscher Marathon 2010 - 4./5. September- Der-Kultur-Marathon

http://www.mitteldeutscher-marathon.de/

Die Anmeldung für die Einzeldisziplinen ist nun beendet. Nachmeldungen sind in den Meldebüros möglich:

Meldebüro Halle (Stadthaus, Markt 2, 06108 Halle)

Samstag, 4.9.2010 von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr Alle Disziplinen
Sonntag, 5.9.2010 von 07:00 Uhr bis 09:30 Uhr Halbmarathon, Viertelmarathon, Walking

 

Bild: Die Laufgruppe von Mitteldeutschland bewegt gratuliert meinem Vater zum 60. !!!

Super Aktion! Danke!  http://mitteldeutschland-bewegt.de/

 

smart

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Die 25 Mai 2010

Dank smart und dem smart Center Halle darf ich für ein weiteres Jahr einen smart fahren. Sparsam, sicher, klein, ziemlich stark für seine Größe und immer passend für jede Parklücke. All diese Attribute habe ich im letzten Jahr lieben gelernt und bin froh, dass ich auch in diesem Jahr nicht auf sie verzichten muss. Genau das Richtige für einen Stadtmenschen wie mich. Unser Wettkampf ist jedenfalls gestartet- wer schafft mehr km in den nächsten 365 Tagen? smart oder Marathonfahrer(läufer)?  ;-)

smart-open your mind! ;-)

   

metro group Düsseldorf Marathon

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Don 13 Mai 2010

 

Mit einer Zeit von 2.17.18 min wurde ich am letzten Sonntag Vierter beim Düsseldorf Marathon. Nach meinem Austieg bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften (Seitenstechen) ging es für mich in erster Linie darum, mein Rennen unter 2.18 min (Teamnorm EM), und vor allem ohne Seitenstechen zu beenden. Ich entschied mich daher für eine extrem konservative Renngestaltung ohne jegliche Risiken, auch, um die Teilnahme meiner potentiellen Teamkollegen bei der EM (Sauter, Beckmann) nicht zu gefährden. Da wir einen Großteil unseres Trainings im Winter zusammen gestaltet hatten, wäre es schade um den gemeinsamen Aufwand gewesen, wenn die Teilnahme des Teams geplatzt wäre. Durch meine Bandscheibenvorwölbung im Januar und mit dem einhergehenden Trainingsausfall war das einfach die vernünftigste Lösung. Neun Wochen Pause lassen einfach keine Experimente zu. So kam am Ende ein solides Ergebnis zustande, mit dem ich zufrieden sein konnte. Vielleicht wäre auch noch mehr möglich gewesen (ich hatte nicht mal richtigen Muskelkater danach), aber das kann ich hoffentlich mit noch einigen Wochen Training bei der EM  zeigen.

Über die Seitenstechen-Geschichte und auch die Verletzungszeit gibt's bald mal einen ausführlichen Bericht. Jedenfalls macht das Laufen nach einer Verletzung jetzt wieder doppelt soviel Spaß!

 

   

Update

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Mon 14 September 2009

Ich habe eine Twitterbox eingebaut und kann euch so noch schneller auf dem Laufenden halten. Das ist manchmal einfacher, als einen großen Bericht zu schreiben.

   

WM Berlin

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Son 23 August 2009

Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt. In Topform ging ich an den Start, noch nie konnte ich im Vorfeld Tempoläufe oder auch 40km in solchen Qualitäten laufen wie beispielsweise in Sankt Moritz.

Das einzige Problem trat bei der Vattenfall Citynacht vor 3 Wochen auf. Bei km 8 bekam ich extreme Seitenstiche und musste sogar während des Rennens anhalten. Die gleichen Probleme hatte ich in diesem Jahr auch schon im Frühjahr in Lissabon, in Düsseldorf ab der Hälfte und in den letzten 3 Wochen auch im Training. Ich war schon mehrfach beim Osteopathen und man sagte mir, dass das ein Problem mit der Leber bzw. Galle sei. Diese Organe schwellen an und drücken oder ziehen an den Bändern, die auch am Zwerchfell hängen. Was es für die Atmung bedeutet, wenn das Zwerchfell nicht richtig arbeiten kann, ist sicher klar. Ich ließ mir das Ganze mehrfach behandeln doch so schlimm wie gestern war es noch nie.

Bei km 5 ging es dieses Mal los und ich konnte mit Atemübungen noch ein wenig dagegen ankommen. Ich versuchte zu entspannen und alles ein wenig zu entlasten aber die Probleme wurden eher schliimmer, als besser. Ich konnte immer nur ein mittelschnelles Tempo einschlagen um wenigstens einigermaßen atmen zu können. Sobald die Atmung etwas höher war, krampfte sich meine ganze rechte Seite zusammen. Bei jedem anderen Rennen wär ich wahrscheinlich längst ausgestiegen, weil unter diesen Umständen einfach kein normales Laufen möglich ist. Doch ich war der dritte Läufer für Deutschland, der zählt eben für den Weltcup und die Kollegen läßt man nicht hängen.

Ich machs kurz, 37km lang war es die Hölle mit solchen Leberstichen zu laufen und anzusehen wie 1 Jahr Arbeit und 14 Wochen Trainingslager einfach so durch die Hände gleiten. Circa 10mal mußte ich zwischendurch anhalten weil die schmerzenden Krämpfe zu stark waren und nur die Mannschaft und die Zuschauer an der Strecke ließen mich weiterlaufen. Es gibt wirklich schönere Momente, als mit meinem Nachnamen auf der Brust am Ende des Feldes (ca. 9min langsamer als meine Bestzeit) zu traben und nicht schneller zu können.

Beeindruckend waren die Zuschauer für mich. Obwohl ich so weit abgeschlagen war, war die Unterstützung einfach unglaublich. Auf den letzten zwei Kilometern, Unter den Linden, schaute ich dann nochmal bewusst in die Gesichter an der Strecke und sah die Begeisterung der Leute. Erst dort merkte ich, dass es sich gelohnt hat, trotzdem weiter zu laufen. Ich habe versucht, wenigstens die letzten Momente der Strecke aufzusaugen und vielleicht kann ich davon auch ein wenig ins nächste Winertrainng mitnehmen. Es tut mir leid, dass ich nicht mehr zeigen konnte aber manchmal spielt der Körper einfach nicht mit. In den nächsten Tagen werde ich auf jeden Fall mal den Artz aufsuchen müssen, um dieser Sache mal auf den Grund zu gehen.

Im Moment bin ich aber erstmal einfach niedergeschlagen, so eine Chance zu Hause wird es sicher nie wie geben... aber irgendwie bin ich auch ein wenig stolz. Danke für für die Unterstützung an der Strecke, an den Fernsehern, an meine Sponsoren, an Verena, meinen Vater und auch an meine Mutter, Andre und Martin, die 14 Wochen lang die Arbeit im Büro zu tragen hatten, die mein Vater liegen ließ, als er mit mir im Trainingslager war.

Ich werde versuchen, bald wieder aufzustehen...

   

die letzen Tage

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Die 18 August 2009

Grüße aus dem sehr, sehr ruhigen Kienbaum!

Nachdem die Tage vor Kienbaum recht stressig waren, sind die letzten Tage fast schon langweilig. So langsam könnte es losgehen...

Am 10.08. reiste die komplette Mannschaft hier in Kienbaum an und es gab einiges an organistorischen Dingen und auch Presseanfragen zu bearbeiten. Ich hatte mehrere Interviews zu geben und am Dienstag flog sogar mein "Chef" (Verteidigungsminister Jung) zu Besuch und gemeinsamem Mittagessen mit den Bundeswehrsportlern der Leichtathletiknationalmanschaft ein. Ich bin ja in Vorbereitung auf die WM zu einer Wehrübung eingezogen worden.

Daraufhin konnen am Mittwoch alle wieder nach Hause, oder eben die tollen Bedingungen in Kienbaum zur letzten Vorbereitung nutzen. Auch ich nutze die Möglichkeit, mich hier in Ruhe und Abgeschiedenheit auf den Marathon vorbereiten zu können. Doch jetzt ist es langsam fast zu ruhig für uns geworden. Nach und nach ziehen alle anderen Athleten nach Berlin um, und mittlerweile sind wir drei Männermarathonis mit den Hammerwurffrauen ganz allein. Am Donnerstag gehen dann auch wir auf Reisen...

Gestern nutzen wir den trainingsfreien Nachmittag, um wenigstens etwas WM-Atmosphäre zu erleben und besuchten die Wettkämpfe im Stadion. Die Stimmung war sehr gut und langsam kam schon das Kribbeln auf.... bis wir wieder zurück in Kienbaum ankamen. ;-)

Hier noch ein kleiner Bericht von mir, der gerade im Internet auf Eurosport anzuschauen ist.

Melde mich dann aus Berlin....

Falk

   

TV am 14.8.

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Don 13 August 2009

Morgen früh werde ich um ca. 8.20 Uhr live im ARD Morgenmagazin zu sehen sein.
   

Twitter

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Mitt 12 August 2009

Ich bin seit einer Weile auch auf den Zug aufgesprungen und twittere. Neuerdings habe ich auch Internet auf dem Handy und kann so noch schneller von der WM berichten.

follow me on twitter : FalkCierpinski

   

die letzten Wochen...

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Don 06 August 2009

Nach dem Trainingslager in St. Moritz ging es für zwei Wochen zurück ins Heimattraining. Viel Zeit zum Durchatmen war aber nicht, da es danach gleich wieder in die Höhe ging. Als Trainingsort wurde wieder St. Moritz gewählt, dieses Mal war aber schon deutlich mehr los. Beim letzten Aufenthalt war eigentlich nur die Hochzeit von Boris ein Aufreger im Ort, jetzt war der Ort durchgehend voller Sportler und Touristen. Unsere kleine Trainingsgruppe um Martin Beckmann, Tobias Sauter und mich bekam somit allerdings öfter Gesellschaft von anderen Läufern. Das war natürlich eine willkommene Ablenkung und brachte eine Menge Spaß. Ein interessanter Mix entstand auch sprachlich, wenn sich Schweizer, Franzosen und Österreicher mit uns Schwaben oder "Ossis" unterhielten. ;-)

 Der Fokus lag in dieser Zeit auf je zwei sehr spezifischen Marathoneinheiten. Da hier auch die Qualität im Vordergrund stand, kamen zum ersten Mal auch ein paar mehr freie Nachmittage zu Stande, als wir das aus den Trainingslagern davor gewohnt waren. Wir brachten das Training gut über die Runden und nutzten die Einladung von Roy Fischer zum Ludwigsburger Citylauf zur Halbzeit unseres Lagers, um noch einen schnellen 10er laufen zu können. Nach langer Zeit wurden dort keine Ausländer für das Elitefeld eingeladen und wieder auf deutsche Läufer gesetzt. Um diesen Trend zu unterstützen, der bei mehreren Veranstaltern Einzug hält, kamen wir gern gemeinsam ins Schwabenland. Bei dem Heimvorteil hatte ich keine Chance gegen den "Musberger Blitz" Martin Beckmann, der das Rennen knapp vor mir gewinnen konnte, nachdem ich im Schlussspurt wenigstens den zweiten Schwaben unserer Trainingsgruppe noch bezwingen konnte.

Nach der letzten 40 in St. Moritz fuhren wir alle wieder nach Hause um für eine Woche mal den Gang rauszunehmen. Die Arbeit war getan. Ich nutzte die Zeit, in der trotzdem 150km gelaufen wurden, um ein wenig abzuschalten und durchzuatmen. In so einer "Ruhewoche" fühlt man sich meist schlapper, als wenn man voll trainiert, weil der Körper auch auf Pause stellt. Ich zog nach einer Woche auch wieder leicht an, um nicht richtig schlapp zu werden, da ich bei der Vattenfall Citynacht gemeldet hatte.

Am Start war der Vorjahressieger Martin Lauret, ein paar Engländer und die üblichen Verdächtigen aus Deutschland. Da Martin zwei Wochen vorher schon 13.40min auf 5km gelaufen war, traute sich vom Start an keiner, bei ihm mitzugehen. Er begann mit 2.45min und ich hielt mich bei den Engländern auf, die eigentlich 29min laufen wollten und nicht darunter, wie Martin. Nach einem km merkte ich ein kurzes Stechen am rechten Schulterblatt, das sich aber sofort wieder legte. Das Tempo wurde nach km in 2.55min leider doch immer etwas langsamer und Martin war schon zu weit enteilt, um wieder zu ihm hin zu springen. Ich entschied mich dafür, das für mich angenehme 3min/km Tempo der Engländer mitzulaufen und am Ende zuzuschlagen. An der letzten Wende waren auch nur noch die drei Engländer und ich zusammen, und ich empfand das Tempo sehr angenehm. Doch viel weiter als kurz hinter die Wende kam ich gar nicht. Mein Nacken stach auf einmal wieder extrem und meine Atmung krampfte so stark, dass ich sogar kurz anhalten musste. Nach ca. einer Minute war dann wieder alles o.k. und ich joggte noch ins Ziel. Im Nachhinein haben mir zwar viele geraten, das nächste mal lieber auszusteigen als eine 31er Zeit in die Ergebnisliste zu stellen. Das hätte mir zwar etwas Hohn erspart aber mit dem Austeigen sollte man gar nicht erst anfangen.

Auch mancher Volksläufer hat Seitenstechen und kommt trotzdem im Ziel an!

Am Sonntag nach dem Lauf bekamen wir noch die WM-Strecke gezeigt und vom Vermesser persönlich beim Lauf noch ein paar Tipps dazu...

Ab Montag geht's dann zur Vorbereitung nach Kienbaum bei Berlin. Bis dahin steht noch die Hochzeit meines Bruders an und es gibt eine Menge Pressearbeit zu erledigen. Von überall her kommen im Moment Anfragen für Termine.

 

 

 

   

Düsseldorf/Neuss/St. Moritz

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Fre 12 Juni 2009

 

Düsseldorf/Neuss/St. Moritz

 

Düsseldorf

 

Durch die Verletzungsprobleme im Vorfeld wusste ich vor dem Düsseldorf-Marathon natürlich nicht genau, wo ich stehe.

Die Hüftprobleme hatten sich zwar erledigt (sonst wäre ich nicht gestartet) und ich war schmerzfrei, doch hatte ich natürlich einiges an Training verpasst. Ich versuchte trotzdem, in der Gruppe mit den schnellsten Laufern zu starten um ein wenig vom Windschatten der Gruppe zu profitieren. Ab km 25 bekam ich dann erstmals Probleme mit der Muskulatur, da diese ohne lange Läufe im Vorfeld leider nicht gut genug trainiert war. Ich ließ abreißen und versuchte mein Tempo zu laufen. Allein wurde das Tempo natürlich langsamer und ich versuchte nur noch, meinen Marathon sachlich zu Ende zu bringen. Die anderen laufenzulassen fiel mir natürlich nicht leicht, aber einen Marathon dennoch zu Ende zu bringen war im Ziel für mich immer noch ein guter Grund, stolz zu sein. Nach einem halben Jahr Training wollte ich diesen Marathon einfach laufen, egal was dabei herauskommen sollte. Hätte,wäre, wenn gibt es nicht und es ist müßig, zu überlegen, was ohne Verletzung gewesen wäre. Man ist immer so gut, wie sein letzter Wettkampf und da bin ich 2:17 gelaufen und gratuliere den anderen Deutschen zu ihren Bestzeiten!

 

Neuss

Nach 14tägiger Pause ging es so langsam wieder ans Training und das lief erstmal sehr stockend an. Wie das eben so ist nach einer Pause...

Als Aufwecker im Trainingsalltag sollte der Neusser Sommernachtslauf dienen, zu dem mein Ausrüster Asics geladen hatte. Als Marathonläufer hat man über 5km natürlich nicht die größten Chancen, aber auch wenig Druck, gewinnen zu müssen. Hier konnte man einfach mal draufhalten ohne sich die Kräfte einzuteilen. Ich kam am Ende als Vierter und bester Deutscher ins Ziel und war damit sehr zufrieden. Leider setzte ich meinen Schlussspurt zu zeitig an, weil die Strecke zum letzten Jahr verändert wurde, aber ich konnte (nachdem ich wieder eingeholt wurde) gleich wieder kontern. Als ob 5km nicht schon genugt wehtun würden, legte ich also 2x400m Endspurt auf die letzten 1000m ein... AUA! :-)

 

St Moritz

Am Morgen nach Neuss fuhr ich dann mit meinen Eltern, Martin beckmann und Tobias Sauter nach St. Moritz um den ersten kleinen Höhenblock zu setzen. Nach verregnetem Start wird das Wetter immer besser und es macht riesig Spaß, durch die Wälder zu laufen.

Gestern bekamen wir noch Boris Becker und seine Hochzeitsgesellschaft zu Gesicht und morgen ziehen wir um. Es geht zum Schlafen jetzt auf 2400m Höhe und zum Trainieren jeden Tag mit der Gondel hinab nach St. Moritz. Also tief durchatmen! :-)

   

METRO Group Düsseldorf Marathon

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Don 30 April 2009

Gestern habe ich mich endgültig dafür entschieden, in Düsseldorf zu laufen. Mein Start stand lange in Frage, da ich nach dem Trainingslager in Kenia Probleme an der Hüfte bekam und diese einfach nicht in den Griff bekommen sollte. Durch die Schonhaltung begann sich auch meine Technik zu verschlechtern, und damit konnte ich nicht so gelöst laufen, wie es zuvor schon möglich war. Daraus resultierten auch meine eher bescheidene Zeit von 29.52min in Dresden und meine darauffolgende Absage in Paderborn. In den letzten fünf Wochen konnte ich nur Grundlagen erhalten, schnelle Läufe waren komplett gestrichen. Nicht, weil die Schmerzen nicht zu ertragen waren (ich hätte meine Tempoläufe auch durchprügeln können), sondern weil ich das Problem im Hinblick auf Berlin lösen und keine Verschlimmerung wegen eines Frühjahrsmarathons riskieren wollte.

Machmal bin ich mit meinem Vater einfach für vier Kilometer zu einem geraden Waldweg gefahren und wir haben 100m Technik, Pause, 100m Technik, usw. gemacht. Also habe ich das Laufen erstmal wieder lernen müssen. Eine spezifische Vorbereitung sieht natürlich anders aus, aber vielleicht hilft es mir in der Zukunft, noch effektiver zu laufen.

Jetzt sind meine Technik und Hüftprobleme so gut wie weg und ich möchte einfach laufen.

Wohlwissend, dass keine Bestzeit oder Spitzenform zu erwarten sein wird, möchte ich nach einem halben Jahr Training einfach trotzdem einen Wettkampf machen. Ich habe in diesem Sommer so viel und gut trainiert wie noch nie, schade, dass die erste Störung gerade vor dem Rennen eintreten musste. Das Training kann ich dann hoffentlich im Herbst richtig transformieren und es war auf jeden Fall nicht umsonst.

Ich werde den Marathon unter diesen Umständen natürlich etwas verhaltener angehen, als gedacht und das Erreichen einer neuen Bestzeit erstmal hinten anstellen. Wenn ich trotzdem in die Nähe kommen könnte, wäre das super, aber auch mit 2:15h könnte ich leben. Ich bin erstmal froh, dass ich wieder unbeschwert laufen kann und wer micht kennt, wird wissen, dass ich es den anderen trotzdem so schwer wie möglich machen werde.

Drückt mir trotzdem die Daumen!

Falk

   

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